Weingut von Hövel  logo

Weingut von Hövel - Riesling Magie aus einer Welt vor unserer Zeit

Aus dem 12. Jahrhundert ist der Keller, in dem die Weine von Maximilian von Kunow handwerklich und spontan ausgebaut werden. Der Keller und auch die Grundfesten des Weinguts stammen noch aus der Zeit, als die Benediktiner-Abtei St. Maximin die Grundherrschaft hatte.


Leo Quarda, Journalist aus Wien
Unsere Story

Zurück zu den Wurzeln

Weingut von Hövel
Weingut von Hövel  Weinkeller voller Fässer

1803 ersteigerte der Trierer Kaufmann Emmerich Grach einen Teil
der ehemaligen Burg, zu der auch Äcker und Weinberge gehörten und vererbte das Maximinerhofgut schließlich seinem Sohn Johann Georg Grach, dessen Enkelin 1902 den königlichen Forstmeister Balduin von Hövel heiratete, dessen Namen das Weingut trägt. Heute führt Maximilian von Kunow das Weingut, das seit mehr als 200 Jahren im Familienbesitz ist in der bereits 7. Generation. Unter seiner Führung hat er das Weingut seither zu einem der renommiertesten Adressen an der Saar gemacht, ist für seine feinherben und feinfruchtigen Weine weltweit anerkannt. In 48 Ländern, darunter Taiwan, Dänemark, China, Großbritannien, usw. ist er erfolgreich mit seinen Weinen vertreten.

Insgesamt 21,5 Hektar Steillagen bewirtschaftet von Hövel heute nach den strengen Richtlinien des Verbands „Fair & Green“ und verzichtet dabei auf Herbizide, Mineraldünger und Pestizide.

Leo Quarda
Die Winzer

Max von Kunow

Weingut von Hövel  Weinkeller gewölbe
Weingut von Hövel Max von Kunow Portät

87 % der Anbauflächen sind mit Riesling bepflanzt. Neben der Oberemmeler Hütte, die sich in Alleinbesitz des Weingutes befindet, sowie der herausragenden Monopollage Hörecker, dem „Filetstückchen“ im Kanzemer Altenberg, bewirtschaftet Max von Kunow auch knappe 3 Hektar am weltberühmten Scharzhofberg. Was ihm dabei wichtig ist, ist rasch erklärt. Max von Kunow will, dass seine Weine so schmecken, wie die Trauben im Weinberg gewachsen sind. Er will, dass sie die Geschichten des Weinbergs erzählen und dabei brillant, elegant und authentisch sind. Er will im Einklang mit der Natur langlebige und lebendige Weine produzieren. Seine naturbelassenen Tropfen begeistern mit der Mineralität des Devonschiefers und der typischen Säurestruktur des Rieslings. Eleganz und Filigranität mit moderatem Alkoholgehalt sorgen zusätzlich für außergewöhnlichen Trinkgenuss. Nicht umsonst schwärmt auch Robert Parker darüber und nannte ihn sogar den "Magier des Kabinett-Weins".

Weingut von Hövel Max von Kunow zwischen Weinreben

Als Mitglied im VDP, dem Verband Deutscher Prädikatsweingüter, wird Max von Kunow nicht nur von Weinkritikern hoch gelobt, er zählt auch zu den profiliertesten Winzern an der Saar. Nicht zuletzt auch deshalb, weil er einem Weinstil, der bereits vor 100 Jahren "state of the art" war, heute unter dem Motto "Zurück zu den  Wurzeln" zu einer fulminanten Wiederauferstehung verhilft.

Leo Quarda, Journalist aus Wien

Kernkompetenzweine

Weingut von Hövel Weinflasche Oberemmeler Riesling trocken

Oberemmeler Riesling trocken

Vornehm duftet der Oberemmeler Riesling aus dem Glas heraus. Leise Pfirsichnoten treffen auf straffe mineralische Töne. Frische Wiesenkräuter sorgen in der zweiten Reihe für die Hintergrundmusik. Kein Gebrüll nach vordergründiger Frucht, vielmehr dezenter Jazz im Nasentrakt. Ein Duft der sich selbst genug ist und so ganz große Lust auf einen ersten Schluck macht.

Was in der Nase leise und dezent begonnen hat, setzt sich ohne Unterbrechung auch im Mund fort. Klar, kühl und geschliffen kommt der Tropfen auf der Zunge an. Die Frucht hält sich gekonnt zurück, um dieser kühlen Frische nicht die Show zu stehlen. Erst nach und nach traut sie sich in den Vordergrund. Weinbergpfirsich, Grapefruit und ein Tick Melone bilden ein harmonisches Trio, das sich gegenseitig reichlich Platz lässt. Am Gaumen macht sich knackige Mineralität bemerkbar, es fühlt sich kühl und klar wie ein Gebirsgsbach an. Erst am Schluss nimmt man subtile Kräuternoten wahr, die dem Wein den letzten Schliff mitgeben. Insgesamt ein absoluter Purist, dem es nicht um vordergründigen Krawall, sondern um die leisen, dafür aber umso präziseren Töne geht. Wie schon gesagt, das ist keiner der auf Disco macht, dass ist Jazz vom Allerfeinsten. Großartig! [12,80 Euro]

 

Weingut von Hövel Weinflasche Saar Riesling Kabinett

Saar Riesling Kabinett

„Mit freundlichen Grüßen, Ihr Schieferberg“. Was für ein Auftritt in der Nase! Erst dann riecht man den dicken Pfirsich der sich unter das Geröll gemischt hat. Spontanvergärung schreit es aus dem Glas heraus, Zitrusnoten dämpfen sie ein wenig. Stein und Rauch im Nasentrakt, ein Schauspiel dem man sich nicht entziehen kann. Und auch nicht will. Allerhöchster Schnüffelfaktor.

Und dann ... halleluja! Knackt das! Ist das frisch! Und süß und zitronig und überhaupt so frech und rassig, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Ein Säurespiel mit Masterabschluss, die Fruchtbegleitung einfach meisterlich. Feine Kräuter als Unterbau, darüber feuchter Schiefer, beträufelt mit frischem Pfirsichsaft. Eine wahre Orgie im Mund. Marillen tauchen aus der zweiten Reihe auf und beanspruchen die Führungsrolle. Was schmeckt man mehr, was spürt man mehr? Frucht, Säure, Mineralik, Klarheit? Der Saar Riesling Kabinett ist alles in einem und wer sich den Tropfen über den Gaumen zischen lässt wird augenblicklich hin und weg sein. Das ist Stoff zum Trinken, nicht zum Nippen. Der will vernichtet werden, schnellstens. Damit man auch die zweite Flasche von ihrem Schraubverschluss befreien kann. Grandioses Kabinett-Kino. Fulminates Rieslingvergnügen. [10,80 Euro]

  • Weingut von Hövel
  • Agritiusstr. 5-6
  • 54329 Konz-Oberemmel

Kontakt

RebBlut GmbH
Frühlingstraße 142
82131 Gauting 

Tel: +49 (0)162 894 6666
jenny.weiss@rebblut.de

Kontaktformular

Folgen Sie uns